Ein bisschen Geschichte
Albanien ist eines der kleinsten Balkanländer. Sein Territorium wird größtenteils von Gebirge eingenommen, deren Gipfel bis zum 2700 Meter Höhe erreichen. Seine wunderschönen, feinsandigen Strände an der adriatischen und ionischen Meeresküste gehören zu den letzten naturbelassene Winkeln des Mittelmeeres.
Nach jahren der selbst auferlegten Isolation ist Albanien heute ein Land in dem die ausländischen Besucher willkommen geheißen werden und wo noch heute zu spüren ist, welche dramatischen sozialen und wirtschaftlischen Veränderungen das Land erlitten hat.
Von den Illyrien bis hin zur demokratie: 5000 Jahre Geschichte
Man glaubt , daß die Albaner von den Illyriern abstammen einem der ältesten Stämme, von dem die Balkanhalbinsel besiedelt wurde.
Der Begriff Albanien ist von dem Namen eines illyrischen Stammen nämlich Albanoi, abgeleitet worden, von dem man annimmt daß er den zentralen Teil des heutigen Albaniens besiedelte.
Von der Römern wurden die illyrischen Gebiete erobert und länder als fünf Jahrhunderte von ihnen beherrscht. Nach dem Untergang des römischen Reiches waren illyrischen Gebiete weiterhin fremden Invasionen ausgesetzt.
Am Ende des XIV. Jh. fielen die Ottomanen in Albanien ein. Skanderbeg der am meist gefeierte und verherte Held kämpfte über 25 Jahre verbissen gegen sie an. Nach seinem Tod im Jahre 1468 wurde Albanien in das ottomanische Reich eingegliedert, und die größtenteil christliche Bevölkerung geriet während dieser Zeit unter islamischen Einfluß.
Im Jahre 1912 wurde das Land als unhabhängig erklärt. Im Anschluß daran erlebte das Land eine Zeit politischer unsicherheit, der König Zogu und sein Absolutismus währten von 1928-39.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das land Italien anexiert (1939) und später von Deutschland besetzt (1943).
In 1944 wurde Albanien befreit und im Anschluß daran bis 1991 stand das Land der Totalitärherrschaft des kommunistischen Führers Enver Hoxha. Albanien war mit Sowietunion (bis 1961) und später bis 1978 mit China verbündet , im Anschluß daran geriet das Land in totale Isolation.
Erst Mitte 1990 begann ein Demokratisierungsprozeß und im 1991 wurden die ersten Wahlen mit Mehrparteiensystem abgehalten. Im März 1992 fanden erneut Wahlen statt aus denen die Demokratische Partei als klarer Sieger hervorging.
Schweigende Zeugen dieser langen Geschichte finden wir in den archäologischen Resten die bis zu unserer modernen zeit überlebt haben, wie zum Beispiel die von Apolonia und Butrint , die Museumsstädte Gjirokastra und Berat die orthodoxen Klöster, die Kirchen und Burgen, die über das ganze Land verstreut anzutreffen sind.
Albanien-Gastfreundliche Land
Trotz der schwierigen Zeiten und der sich abspielenden sozialen und wirtschaftlischen Umwälzungen sind die Albanern ein gastfreundlicher Volk, das gerne Gäste empfängt und fremde Besucher kennenlernt.
Überraschenderweise sprechen viele Menschen in den großen Städten englisch, Französich, Italienisch oder Deutsch.
Erwarten Sie nicht , daß alles perfekt ist, aber das Abenteuer, durch ein Land wie Albanien zu reisen und seine Kultur kennenzulernen, wird für Sie sicher eine positive neue Erfahrung darstellen. Sie werden ganz bestimmt überrascht sein von die Liebenswürdigkeit der Albaner und deren Bemühungen, sich aus der momentanen Situation in der sich das Land befindet , zu befreien. Ebenso werden Sie begeistert sein von der wunderschönen Landschaft und den historischen Stätten.